Lichterkette

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Homophobie

Seit einer Veränderung in der rechtsextremen Parteienlandschaft vor wenigen Jahren ist Homophobie fixer Bestandteil rechtsextremer Hetze:

- Keine Wahlkampfrede, in der nicht über Homosexuelle hergezogen wird, wenn z.B. in Form der üblichen ach so lustigen Reime eine Politik "für die Ärmsten der Armen statt für die Wärmsten der Warmen" gefordert wird. Wobei auch noch klar zu stellen ist, dass Rechtsextreme noch nie etwas für die Ärmsten der Armen getan haben, sondern immer nur Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgehetzt haben, um daraus für sich selbst Profit zu schlagen.

- Große Artikel in Wahlkampfzeitungen, in denen gegen die "Homo-Ehe" mobil gemacht wird - mit Propagandalügen wie, dass die Ehe eine Einrichtung sei, zu der konstituierend die Möglichkeit der Kinderzeugung gehöre. Da müssten die Rechtsextremen natürlich auch Eheverbote für Menschen fordern, die aus Alters- oder sonstigen Gründen keinen Nachwuchs zeugen können oder vielleicht auch einfach keine Kinder in die Welt setzen wollen. Das fordern sie aber natürlich nicht. Vielmehr setzen sie sich auch vehement gegen Adoptionsmöglichkeiten für nicht heterosexuelle Paare ein, obwohl so ja sogar der von rechtsextremer Seite so viel beschworenen Beitrag zum "Fortbestand der Gesellschaft" in Form der Kinderaufzucht geleistet würde.

- Aufschreie gegen Initiativen, die Homosexualität als "normalen" Bestandteil einer pluralistischen Gesellschaft zeigen - wie etwa die Hetze gegen ein Kindertheaterstück mit 2 verliebten Prinzen, wo eine "Verführung" von Kindern zur Homosexualität angeprangert wurde.

Die Lichterkette steht...

In diesem Sinn sprach bei der Lichterkette 2009 auch ein Vertreter der Homosexuellen Initiative Wien, der Organisatorin der Regenbogenparade.